Das Interview beleuchtet die «Alpine Achse» als wachsenden Innovationsraum zwischen München, St.Gallen, Zürich und Lausanne und fragt, was diese Region heute bereits stark macht und welches Potenzial noch ungenutzt ist. HSG-Professor Dietmar Grichnik beschreibt die vorhandenen Stärken von Hochschulen und Deeptech-Startups und betont die Bedeutung eines stärker vernetzten Innovationsraums. Investor Andreas Göldi unterstreicht, dass die Verbindung von Forschung, Kapital und Unternehmertum entscheidend ist. Startup-Gründerin Lena-Marie Pätzmann spricht über die Bedeutung der Verbindung von Technologie und Business und ihre Erfahrungen zwischen HSG und TUM. Johannes Aicher schildert aus Gründersicht die Vorteile mehrerer Standorte, aber auch die Herausforderungen durch Grenzen und Bürokratie. Zudem diskutieren die vier über Finanzierung, staatliche Unterstützung, Talente und die weitere Entwicklung der «Alpinen Achse».

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Alpine Achse: Stärke entsteht durch Verbindung

Rund 1100 technologieorientierte Startups sind in den letzten 25 Jahren zwischen München, St.Gallen, Zürich und Lausanne entstanden. Was macht diese «Alpine Achse» als Innovationsraum stark – und was könnte daraus noch entstehen? Darüber diskutieren HSG-Entrepreneurship-Professor Dietmar Grichnik, Investor Andreas Göldi und die Startup-Gründer:innen Lena-Marie Pätzmann und Johannes Aicher.
Zusammenfassung Das Interview beleuchtet die «Alpine Achse» als wachsenden Innovationsraum zwischen München, St.Gallen, Zürich und Lausanne und fragt, was diese Region heute bereits stark macht und welches Potenzial noch ungenutzt ist. HSG-Professor Dietmar Grichnik beschreibt die vorhandenen Stärken von Hochschulen und Deeptech-Startups und betont die Bedeutung eines stärker vernetzten Innovationsraums. Investor Andreas Göldi unterstreicht, dass die Verbindung von Forschung, Kapital und Unternehmertum entscheidend ist. Startup-Gründerin Lena-Marie Pätzmann spricht über die Bedeutung der Verbindung von Technologie und Business und ihre Erfahrungen zwischen HSG und TUM. Johannes Aicher schildert aus Gründersicht die Vorteile mehrerer Standorte, aber auch die Herausforderungen durch Grenzen und Bürokratie. Zudem diskutieren die vier über Finanzierung, staatliche Unterstützung, Talente und die weitere Entwicklung der «Alpinen Achse».
Veröffentlicht am: 13.10.2026
Urs-Peter Zwingli

Dietmar Grichnik, am START Summit 2026 in St.Gallen war der Begriff «Alpine Achse» sehr präsent - Startups, Studierende, Politiker:innen aber auch Sie und Investor:innen sprachen davon. Was beschreibt diese Idee? 

Dietmar Grichnik: Die «Alpine Achse» ist zunächst eine neue Erzählung über einen Innovationsraum, der geografisch nicht exakt definiert ist. Er reicht von Lausanne über Zürich und St.Gallen bis nach München und teilweise weiter nach Grenoble, Wien und Mailand. Entlang dieser Achse finden sich Weltklasseuniversitäten wie beispielsweise die EPFL, die ETH, die TUM und die HSG - und damit verbunden ein starkes Ökosystem für Technologieentwicklung. Konkret sind in der Region seit dem Jahr 2000 rund 1100 Deeptech-Startups, darunter viele Unicorns, entstanden. Die Stärken der Region existieren also schon. Dass der EuroCity München–St.Gallen heute noch immer drei Stunden braucht, zeigt gleichzeitig, dass wir es Achse nennen, auf der wir aber noch nicht überall mit Hochgeschwindigkeit fahren. 

Andreas Göldi, Sie haben in Europa und den USA Unternehmen gegründet und investieren heute in technologiegetriebene Startups. Wie wichtig ist die räumliche Nähe für einen Innovations- und Wirtschaftsraum? 

Andreas Göldi: Innovation hat sich historisch immer in geografisch dichten Regionen konzentriert. Das Silicon Valley und Boston sind gute Beispiele. Dort gibt es führende Universitäten, Unternehmen, Kapital und Talente auf engem Raum. Innerhalb der Alpinen Achse gibt es seit langem hervorragende Forschung. So wurde beispielsweise der Grundstein für das Internet am CERN in Genf gelegt, doch kommerzialisiert haben die Idee dann US-Unternehmen. Das lag auch daran, dass die Communities innerhalb der Achse und ganz Europa zu wenig zusammengearbeitet haben. Noch in den 1990er-Jahren, als ich an der HSG studierte, haben HSG- und ETH-Angehörige kaum miteinander gesprochen. Das ändert sich nun. Viele Partner aus Forschung, Politik und Wirtschaft haben erkannt, dass die Frage nicht lautet, ob Zürich, St.Gallen oder München für sich genommen stark sind. Die wahre Stärke entsteht durch die Verbindung. 

«Der Grundstein für das Internet wurde am CERN in Genf gelegt, doch kommerzialisiert haben die Idee dann US-Unternehmen. Das lag auch daran, dass die Communities innerhalb Europas zu wenig zusammengearbeitet haben.»
Andreas Göldi, Startup-Investor und -Gründer

Lena-Marie Pätzmann, Sie haben an der HSG doktoriert und anschliessend an der TUM das Startup Sitegeist Robotics mitgegründet, das teilautonome Bauroboter entwickelt. Wie haben Sie die Verbindung der Standorte erlebt?

Lena-Marie Pätzmann: Für mich war sie sehr konkret. Ich lernte bei einem Hackathon bei Google München zwei TUM-Studierende kennen. Sie zeigten mir einen frühen Roboterprototypen und suchten jemanden, der die Businessseite entwickelt und einen Forschungsantrag formuliert. Daraus wurde zunächst ein Jahr als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TUM und schliesslich die Gründung von Sitegeist Robotics. Meine Aufgabe mit meinem HSG-Hintergrund war es auch, zu untersuchen, wie sich die Forschung in ein marktfähiges Produkt übersetzen lässt. Kundengespräche haben beispielsweise gezeigt, dass es einen konkreten Bedarf für Bauroboter gibt. Gleichzeitig musste die Technologie für Kunden, Investoren und künftige Mitarbeitende verständlich und interessant erzählt werden. Diese Verbindung von Technologie und Business ist für mich der Kern dieser Achse. Dazu passt auch, dass ich die meisten unserer Investor:innen am START Summit in St.Gallen kennengelernt habe.

«Meine Aufgabe mit meinem HSG-Hintergrund war es auch, zu untersuchen, wie sich die Forschung in ein marktfähiges Produkt übersetzen lässt. Diese Verbindung von Technologie und Business ist für mich der Kern dieser Achse.»
Lena-Marie Pätzmann, Co-Gründerin und CEO von Sitegeist Robotics

Johannes Aicher, Sie haben an der ETH das Spin-off Avientus gegründet, das Transportdrohnen für Defense und Dual-Use Anwendungen entwickelt. Das Unternehmen sitzt heute in Zürich und München und Avientus nahm 2025 in St.Gallen am HSG START Accelerator Programm teil. Was sind Ihre Erfahrungen?

Johannes Aicher: Wir suchen aktiv die Zusammenarbeit mit der HSG, um eine zusätzliche Perspektive reinzubringen – zum Beispiel durch die Teilnahme am HSG START Accelerator, oder auch durch eine Zusammenarbeit im Rahmen von HSG-Kursen: HSG-Studierende haben beispielsweise für uns ein Marketingkonzept entwickelt, was ein wertvoller Input war. Die Herausforderung besteht darin, diese Zusammenarbeit möglichst früh entstehen zu lassen, also noch bevor aus einem Forschungsprojekt ein Startup geworden ist. Denn je weiter ein Deeptech-Startup fortgeschritten ist, desto aufwändiger wird es, einen Externen fürs Business dazuzuholen, der das Startup dann auch wirklich versteht.

Lena-Marie Pätzmann: Meine Erfahrung zeigt auch, dass die Kombination der Perspektiven gerade für Deeptech-Startups wertvoll ist. In meinem Doktorat am HSG-Institut für Wirtschaftsinformatik habe ich dazu geforscht, wie aus Forschung marktfähige Anwendungen werden. An der TUM konnte ich das im Austausch mit meinen Mitgründern konkret umsetzen.

Dietmar Grichnik: Genau diese frühe Zusammenarbeit werden wir im HSG ETH Student Project House fördern, das gerade startet. Die Studierenden von HSG, ETH und auch der OST werden hier ergebnisoffen an gemeinsamen Projekten arbeiten. Daraus sollen dann im weiteren Verlauf auch Startups wachsen. Neben diesem neuen Haus gibt es von HSG Entrepreneurship mehrere Förderprogramme für HSG-Startups in verschiedenen Phasen. Oft geht es bei der Stärkung von Unternehmertum darum, in einem ersten Schritt Barrieren abzubauen. Auch der HSG START Accelerator funktioniert so: Er wird vom Ökosystem in und um St.Gallen getragen, gleichzeitig kommen dadurch auch Deeptech-Startups aus München, Zürich oder Lausanne hierher.

Andreas Göldi: Auch aus Investorensicht ist die Verbindung von Technologie- und Business-Perspektive zentral. Wir waren früher immer wieder frustriert, wenn aus einer technischen Universität ein hervorragendes Produkt kam, aber die Kommerzialisierungsstrategie fehlte.

«Als DeepTech-Startup suchen wir aktiv die Zusammenarbeit mit der HSG, um eine zusätzliche Perspektive reinzubringen.»
Johannes Aicher, Co-Gründer und CEO von Avientus

Die Region bringt also bereits viel mit. Was kann sich noch verbessern?

Johannes Aicher: Ein Unterschied zum Silicon Valley oder Boston ist eigentlich banal: Es gibt Landesgrenzen innerhalb der Alpinen Achse und in Europa. Wir waren Mitte September mit unseren Drohnen an einer NATO-Militärübung in Portugal und mussten für die Zollformalitäten mehrere Stunden aufwenden. Oder ich habe die Gelegenheit, unsere Drohnen auch auf einem Flugplatz der Deutschen Bundeswehr zu testen. Weil wir aber in Zürich entwickeln, bedeutet es einigen bürokratischen Aufwand, die Drohnen über die Grenze zu bringen. Gleichzeitig ist der Ableger in München für uns wichtig, weil Deutschland viel in Verteidigungsdrohnen investiert. Die wirtschaftlichen Verflechtungen in der Region sind zwar sehr stark, gleichzeitig bremst uns die Administration.

Dietmar Grichnik: Es gibt eine erhebliche Finanzierungslücke. Ein Deeptech-Startup braucht 50 bis 200 Millionen Franken Investitionen, um vom Labor in die industrielle Produktion zu kommen. Bei diese späteren Finanzierungsrunden reisst die europäische Investorenkette oft und der nächste Investor sitzt in Boston oder Paolo Alto – mit dem Kapital wandern Kontrolle, Wertschöpfung und am Ende der Hauptsitz und die Talente ab Wir brauchen in der Region ein anderes Mindset. So dürften beispielsweise Pensionskassen in der Schweiz bis zu fünf Prozent ihres Vorsorgevermögens in Venture Capital investieren – effektiv sind es aber nur 0,02 Prozent. Der Hinweis auf die Alpine Achse und ihr Potential kann hilfreich sein, hier ein Umdenken anzustossen. Und es gibt auf europäischer Ebene einige Initiativen, die die Finanzierungslücke schliessen wollen, wie etwa den Scaleup Europe Fund, der bis zu 5 Milliarden Euro zusammenbringen soll. Aber auch auf regionaler Ebene passiert viel: So treffen sich beispielsweise Politik, Wirtschaft und Forschende aus Zürich, St.Gallen, Bayern und Baden-Württemberg regelmässig zu Round Tables. Dabei geht es darum, niederschwellig mögliche Zusammenarbeiten und gegenseitige Bedürfnisse zu diskutieren. Oft ist der Staat der erste Grosskunde junger Technologieunternehmen. Bei uns ist er oft der letzte.

Lena-Marie Pätzmann: Auch wir als Startup mit einem dreiköpfigen Gründungsteam und neun Mitarbeitenden reden schon heute mit US-Investoren im Hinblick auf eine zukünftige Skalierung. Gleichzeitig ist unser Anspruch, den Industriestandort Europa zu stärken, im Kern unserer Strategie. Wir merken bei Gesprächen mit europäischen Investoren, dass oft die Frage zuerst kommt «Und was, wenn es nicht klappt?». Dabei müsste die Frage doch genau andersherum lauten.

Andreas Göldi: Wer die USA als starken Markt für innovative Unternehmen darstellt, darf nicht vergessen: Für viele Startups dort ist der Staat einer der zentralen Kunden, etwa im Gesundheitswesen oder der Sicherheit. Allein das Pentagon gibt jährlich 10 Milliarden Dollar für KI-Projekte aus. Hier gibt es entlang der Alpinen Achse noch Nachholbedarf.

Lena-Marie Pätzmann: Staatliche Fördergelder wie Innosuisse oder Exist in Deutschland sind für Deeptech-Unternehmen wichtig. Auch wir bekamen dank eines Exist-Grants Zeit, um ohne Marktdruck aus einem Forschungsprojekt ein Unternehmen zu entwickeln. Der Staat als Gross- oder Erstkunde für Startups ist in Europa tatsächlich noch zu wenig vertreten. Oft sind die Ausschreibebedingungen so formuliert, dass ein Startup chancenlos ist.

«Bei späteren Finanzierungsrunden reisst die europäische Investorenkette oft und der nächste Investor sitzt in Boston oder Paolo Alto – mit dem Kapital wandern Kontrolle, Wertschöpfung und am Ende der Hauptsitz und die Talente ab.»
Dietmar Grichnik, Professor für Entrepreneurship und Technologiemanagement sowie Prorektor Innovation & Qualität an der HSG

Schauen wir nach vorne – was müsste in fünf oder zehn Jahren passiert sein, damit Sie von einer erstarkten Alpinen Achse sprechen können?

Dietmar Grichnik: Dann sollte es für ein Talent selbstverständlich sein, sich entlang dieser Achse zu bewegen. Studierende und Forschende aus München sollten ohne grosse Hürden in St.Gallen oder Zürich ein Projekt machen können und umgekehrt. Ein Startup sollte Talente aus mehreren Hochschulen zusammenbringen können. Und ein Investor sollte die Region als zusammenhängenden Innovationsraum wahrnehmen.

Johannes Aicher: Für Startups müsste es normal sein, mehrere Standorte zu nutzen, abhängig davon, wo Forschung, Talente, Kunden und Kapital am besten verfügbar sind. Ein Raum, in dem es für ein Startup keine entscheidende Frage mehr ist, auf welcher Seite einer Grenze eine Kompetenz liegt.

Andreas Göldi: Wenn ein Unternehmen aus dieser Region erfolgreich ist, sollte es nicht irgendwann gezwungen sein, nach Amerika zu gehen, nur weil dort die nächste Finanzierungsrunde möglich ist.

Lena-Marie Pätzmann: Daneben wünsche ich als Robotics-Gründerin mir, dass noch mehr Robotics-Unternehmen entlang der Achse entstehen – und dass dieses Feld ganzheitlich betrachtet wird. Warum nicht einen Robotics-Lehrstuhl an der HSG eröffnen?

Zu den Personen

Johannes Aicher ist Co-Gründer und CEO von Avientus, einem ETH-Spin-off, das autonome Transportdrohnen entwickelt. Aicher studierte an der ETH, wo er neben dem Studium beim Bau eines elektrischen Rennwagens mitarbeitete. Avientus arbeitet an Logistiklösungen für schwer zugängliche und anspruchsvolle Einsatzgebiete und ist inzwischen auch im europäischen Verteidigungssektor aktiv. Avientus nahm 2025 am Förderprogramm HSG START Accelerator in St.Gallen teil. 

Andreas Göldi ist Partner beim Wagniskapital-Investor b2venture. b2venture investiert vor allem in technologiegetriebene europäische Startups und vernetzt Gründer:innen mit einer Community von hunderten Angel Investors. Göldi studierte an der HSG und gründete 1995 Namics, heute unter anderem Namen eine der führenden Digitalagenturen der Schweiz. Später gründete und entwickelte er mehrere Softwareunternehmen in den USA. 

Dietmar Grichnik ist Professor für Entrepreneurship und Technologiemanagement sowie Prorektor Innovation & Qualität an der HSG. Er baute zudem HSG Entrepreneurship, den HSG START Accelerator und das HSG ETH Student Project House mit auf und ist als Investor und Unterstützer von Startups aktiv. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem auf Technology Entrepreneurship, Longevity Science, Startup- und Scale-up-Management sowie Entrepreneurial Finance. 2026 erhielt er gemeinsam mit dem Startup-Gründer und HSG-Forscher Robert Schreiber den Impact Award der HSG für die Entwicklung einer KI-basierten Lösung gegen Mangelernährung im Gesundheitswesen.

Lena-Marie Pätzmann ist Co-Gründerin und CEO von Sitegeist Robotics. Das Startup entwickelt teilautonome Bauroboter. Diese sollen gefährliche, gesundheitsschädigende und aufwändige Arbeiten für den Menschen übernehmen und so Sicherheit und Effizienz steigern. Pätzmann studierte und doktorierte an der HSG und war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TUM. Sitegeist Robotics hat kürzlich mit einem Bauroboter in einem AUDI-Werk die erste Tunnelsanierung umgesetzt.  

Medientipps

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Botnanza-Betreiber Lukas Ziegler ist Angel Investor in Robotics-Startups. Er berät zudem Startups, Investoren und Unternehmen zu den Themen Robotics und AI. Ziegler postet regelmässig Beiträge zu weltweiten Entwicklungen in Robotics und bietet einen Newsletter an.

Dietmar Grichnik / Manuel Hess: St.Galler Startup Navigator (2024)

Buch

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Das Buch bündelt Wissen, Werkzeuge und praktische Hinweise für die verschiedenen Phasen einer Gründung – von der ersten Idee bis zum Aufbau eines Unternehmens. Ein kompakter Wegweiser für alle, die Entrepreneurship systematisch angehen wollen.

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Ein modernes Standardwerk rund um das Thema Verhandlung.

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